Wie kann der Arzt helfen?

Für eine Diagnose und die richtige Behandlung bei Blasenschwäche ist zunächst einmal eines wichtig: sich einem Arzt anzuvertrauen. Nur Mut – durch ihre tägliche Arbeit sind Ärzte damit vertraut, dass Blasenschwäche für Betroffene ein sensibles Thema ist.

Die diagnostischen Maßnahmen beschränken sich meistens auf wenige Untersuchungsschritte, die nicht schmerzhaft und auch nicht besonders unangenehm sind: z. B. eine allgemeine körperliche Untersuchung, Blut-, Urin- oder Ultraschall-Untersuchungen. Gelegentlich wird ein ergänzender Besuch beim Facharzt (Urologe, Gynäkologe) empfohlen.

Ein sensibles Thema zur Sprache bringen
Bestimmte Angaben sind für den Arzt sehr wichtig, denn über sie kann er oft schon auf die Form der Blasenschwäche schließen.

Tipp: Wenn Ihnen der Gedanke an ein Gespräch sehr unangenehm ist, können Sie schon zu Hause aufschreiben, was der Arzt wissen sollte.
Notieren Sie sich vor dem Arztbesuch die Antworten auf folgende Fragen:

  • Bei welchen Gelegenheiten tritt die Blasenschwäche auf?
  • Wie viel Urin verlieren Sie?
  • Haben Sie dabei Harndrang?
  • Sind bereits früher Krankheiten im Bereich der Harnwege und Geschlechtsorgane aufgefallen oder behandelt worden?
  • Welche Medikamente nehmen Sie ein?
  • Leiden Sie an einer chronischen Krankheit?